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Goldhamster-Info

Biologie

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Systematik des Goldhamsters

Ordnung: Nagetiere - Rodentia
Unterordnung: Mäuseverwandte - Myomorpha
Überfamilie: Mäuseartige - Muroidea
Familie: Wühler - Cricetidae
Unterfamilie: Hamster - Cricetinae
Gattung: Mittelhamster - Mesocricetus
Arten: Goldhamster - Cricetus

Verbreitung und Lebensraum

Das kleine vorderasiatische Verbreitungsgebiet der Art umfasst weniger als 20.000 km² in der Grenzregion von Syrien und der Türkei. Das Hauptverbreitungsgebiet ist die 10-15.000 km² große, fruchtbare, ackerbaulich genutzte und dicht besiedelte Hochebene von Aleppo in Norden Syriens. In der Türkei ist die Art bisher nur an drei verschiedenen Lokalitäten nachgewiesen worden. Die türkischen und syrischen Vorkommen stehen möglicherweise noch miteinander in Verbindung, aufgrund der starken militärischen Präsenz in diesem Grenzgebiet sind Forschungen, die das bestätigen könnten, zur Zeit jedoch sehr schwierig. Die Tiere bewohnen heute überwiegend Äcker, auf denen Weizen, Gerste und andere Feldfrüchte angebaut werden.

Quelle: Wikipedia

Lebensweise des Goldhamsters

Im Gegensatz zum Verhalten der Heimtiere sind zumindest weibliche Goldhamster in der Türkei überwiegend am Tag außerhalb des Baus aktiv mit zwei deutlichen Aktivitätsgipfeln am Morgen zwischen 6:00 und 8:00 Uhr und am späten Nachmittag zwischen 16:00 und 19:30 Uhr. Die Tiere sind Einzelgänger und legen Erdbauten mit einem Eingang, einer Nestkammer und mehreren von dieser abzweigenden Tunneln an, die zur Urinabgabe und als Vorratskammern dienen. 18 in Syrien ausgegrabene Baue befanden sich 36 bis 106 cm, im Mittel 65 cm unter der Erdoberfläche. Das gesamte Tunnelsystem kann bis über 9 m lang sein. Die Art ist Allesfresser, die Nahrung besteht aus grünen Pflanzenteilen, Sämereien, Früchten und Insekten. Weitere Angaben zur Lebensweise der Art im Freiland liegen kaum vor; nach Beobachtungen von Bauern halten die Tiere von November bis Februar Winterschlaf, die Fortpflanzung beginnt wohl im Februar.

Quelle: Wikipedia

Haltung

Im Jahr 1930 wurde von Israel Aharoni zur Begründung eines Zuchtstammes für Versuchstiere ein Weibchen mit 11 Jungen gefangen, davon überlebten letztlich nur vier Jungtiere, drei Männchen und ein Weibchen. Diese wurden an der Hebrew University of Jerusalem vermehrt. Von ihnen stammten lange alle weiteren Goldhamster in Gefangenschaft ab, sowohl Versuchstiere wie auch Heimtiere. Im Jahr 1931 wurden Tiere nach England und Frankreich gebracht, 1937 wurden Goldhamster dann erstmals in England an private Halter abgegeben. 1938 wurden Tiere aus England in die USA exportiert. Erste Exemplare aus Zuchten in den USA kamen 1948 nach Deutschland und seit Mitte der 1950er Jahre sind Goldhamster weltweit als Versuchstiere etabliert. Erst ab 1971 sind vereinzelt wieder Wildfänge aus Syrien in Zuchten eingebracht worden. Heute zählt der Goldhamster zu den häufigsten Heimtieren. Gattermann gibt für Ende der 1990er Jahren allein für Deutschland etwa 1 Mio als Heimtiere gehaltene Goldhamster an, für die westlichen Industrieländer insgesamt schätzt er die Zahl auf 7 bis 8 Mio.

Quelle: Wikipedia

Gesundheit des Goldhamsters

An folgenden Punkten kann man in der Regel sehr genau feststellen, dass der Hamster kerngesund ist:

  • glattes, oft glänzendes Fell ohne Lücken
  • klare, offene, große Augen
  • keine fehlenden Zehen, Schwanzspitze
  • keine Verletzungen
  • keine Parasiten
  • keine Atemgeräusche
  • sauberer After
  • saubere Gehörgänge
  • vollständige und gerade Tasthaare

Für weitere Infos kannst du einfach im Forum nachfragen.